Der perfekte Frühjahrsputz-Guide

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Die Zeit

Ihre Checkliste für den Frühjahrsputz

Der Frühling steht schon bald vor der Tür. Und mit ihm die Zeit, Altes hinter sich zu lassen, durchzuatmen und Platz für Neues zu schaffen. Natürlich führt uns das intensivere Licht vor Augen, wieviel Dreck die Winterzeit in unseren Vier Wänden hinterlassen hat. Es sind aber auch die helleren Tage und die Vorfreude auf den Sommer, die uns mit Energie volltanken und Lust auf einen Neustart machen. Warum dieses Jahr nicht mal rechtzeitig die Wohnung auf Hochglanz bringen? Also ran an den Wischmopp!



Teil 1: So einfach gehen Sie Ihren Frühjahrsputz an

1.1 Erst entrümpeln, dann putzen
1.2 Schritt für Schritt: Von oben nach unten
1.3 Zeit nehmen, Musik anmachen und dabei Spaß haben
1.4 Weniger Spezialreinigungsmittel bedeutet weniger Chemie
1.5 Das 4-Farb-System für absolute Hygiene

Teil 2: Äußeres Ausmisten heißt inneres Aufräumen

2.1 Beginnen Sie mit dem Oberflächlichen
2.2 Was für ein Müll!
2.3 Weg mit Altem schafft Platz für Neues
2.4 Konsequent ausmisten: Zimmer für Zimmer
2.5 Tiger-Tipp: aber nicht alles in den Keller!

Teil 3: Von der Ordnung zur Sauberkeit

3.1 Guter Start: freie Ablagen, Wäsche machen, Fenster putzen
3.2 Von oben nach unten putzen
3.3 Der Boden zum Schluss

Teil 4: Unser Rat bei Küche und Bad

4.1 Küche
4.2 Badezimmer
4.3 Mission erfüllt: ein aufgeräumtes und glänzendes Zuhause

Teil 1: So einfach gehen Sie Ihren Frühjahrsputz an


Zücken Sie den Staubwedel und putzen Sie dem Frühling entgegen: Alles auf einmal auszumisten und jedes Zimmer bis in die hintersten Ecken sauber zu machen stellt für viele vor eine große Herausforderung dar. Denn über das letzte Jahr hat sich in Schubladen, auf Schreibtischen und in Kleiderschränken so einiges angesammelt. Ja, so ein Frühjahrsputz fordert in der Tat einen hohen Zeitaufwand, doch wir versprechen Ihnen: Es lohnt sich. Wie Sie den Stier bei den Hörnern packen und sich am Ende des Tages mit einer glänzenden Wohnung selbst dafür belohnen, verraten wir Ihnen hier - in Teil 1 unseres ultimativen BOOK A TIGER-Guide zum Frühjahrsputz.


Checkliste


Erst entrümpeln, dann putzen

Der Grund ist einfach: Wenn Sie versuchen alles auszusortieren und neu zu ordnen, während Sie gleichzeitig staubwischen und saugen, endet der Frühjahrsputz wahrscheinlich im Chaos. Um das zu vermeiden, empfiehlt es sich, alles Schritt für Schritt und nach System anzugehen. Getreu der Devise „vom Oberflächlichen ins Detail“, teilen Sie Ihren Frühjahrsputz am betens in zwei zeitlich voneinander getrennte Abschnitte:

  • Schritt 1: aufräumen und entrümpeln
  • Schritt 2: saubermachen.

Jeder Haushalt ist anders, daher lohnt es sich jetzt, durch alle Räume zu schlendern und kurz festzuhalten, was getan werden muss. Eingebranntes im Backofen? Überfüllter Kleiderschrank? Vergilbte Vorhänge? Machen Sie eine schnelle Checkliste, am besten sogar schriftlich. Wenn Sie in einer WG oder mit Ihrer Familie zusammenwohnen, arbeiten Sie im Team. Teilen Sie alle Aufgaben fair auf und gehen Sie mithilfe der Checkliste strategisch bei der Durchführung Ihrer Planung vor.


Schritt für Schritt: Von oben nach unten

Lassen Sie sich nicht aus der Ruhe bringen und konzentrieren Sie sich lediglich auf den Schritt, der gerade ansteht. Erst aufräumen, dann ausmisten und erst anschließend putzen. Wenn Sie alles systematisch und schrittweise abarbeiten, werden Sie keine Aufgabe vergessen oder durcheinanderbringen. Ob beim Ausmisten oder Putzen: Arbeiten Sie sich strategisch vom Wohn- und Schlafzimmer weiter in die Küche bis zum Badezimmer und zur Toilette vor. Beim Saubermachen gilt dabei stets die Regel: Es wird von oben nach unten geputzt. So müssen Sie nichts doppelt und dreifach machen und sparen sich damit Zeit und Arbeit. Fangen Sie also in jedem Zimmer mit Spiegeln und Bildern an, widmen Sie sich dann dem Regal und allen anderen Ablageflächen und nehmen Sie sich zum Schluss den Boden vor. Es empfiehlt sich allerdings, das Fensterputzen an einem Stück durchzuführen.


Zeit nehmen, Musik anmachen und dabei Spaß haben

Frau putzt Fenster


Beim Frühjahrsputz wird Ihr Zuhause richtig auf Vordermann gebracht. Das ist nicht mal so eben in zwei Stunden getan, also planen Sie sich genügend Zeit ein. Zum Beispiel ein Wochenende: Am Samstag wird aufgeräumt und ausgemistet, am Sonntag folgt dann der Putzmarathon. So haben Sie genügend Zeit - sowohl für ein gründliches Vorgehen, als auch für kleine Pausen. Schließlich ist der Frühjahrsputz körperliche Arbeit. Wenn Sie Ihr Tagesziel erreicht haben, können Sie sich später beispielsweise mit einem DVD-Abend belohnen.

Versuchen Sie, den Frühjahrsputz nicht als lästige Pflicht zu sehen, sondern als positiven Schritt – für eine gut organisierte und saubere Wohnumgebung zum Wohlfühlen. Mit Musik macht alles mehr Spaß. Das gilt auch fürs Putzen. Drehen Sie Ihre Lieblingssongs voll auf und machen Sie aus der Aktion eine Aufräum- und Putzparty!


Weniger Spezialreinigungsmittel bedeuten weniger Chemie

Die Werbung will uns einreden, teure Spezialputzmittel lösen all unsere Probleme. Dabei gilt beim Putzen: „Less is more!“ Denn chemische Reiniger verursachen nur unnötig Schlieren und ziehen Schmutz sogar regelrecht an. Konzentrieren Sie sich also dieses Jahr aufs Wesentliche:

  • Geschirrspülmittel: Geschirr, Spiegel- und Glasflächen
  • Allzweckreiniger: Verschmutzungen auf wischbeständigen Oberflächen

Diese einfachen Klassiker eignen sich für die Reinigung aller Zimmer! Staubwedel oder -tücher, Putzlappen aus Mikrofaser und Handschuhe machen das nötige Equipment komplett. Selbst für Küche und Bad brauchen Sie als Ergänzung lediglich:

  • Scheuermilch: hartnäckige und verkrustete Verschmutzungen (Kalk und Fett!) auf kratzfesten Oberflächen
  • Essig- oder Zitronensäurereiniger: Kalkablagerungen
  • Toilettenreiniger: Urinstein

Das 4-Farb-System für absolute Hygiene

Machen Sie’s wie die Profis und verwenden Sie verschiedenfarbige Lappen und Schwämme, die Sie jeweils Toilette, Badezimmer, Küche sowie den Wohn- und Schlafräumen zuordnen:

  • Toilette: rote Putztücher und Schwämme
  • Bad: gelbe Putztücher
  • Küche: grüne Putztücher
  • Wohn- und Schlafzimmer: blaue Putztücher

4-farb-system

“4-Farb-System” nennt man das im Fachjargon und es sorgt dafür, dass Bakterien und Keime aus Bad oder Küche nicht in andere Räume verteilt werden. Die unterschiedlichen Farben helfen außerdem dabei, dass Sie nicht durcheinander kommen. Auf diese Weise ist die Hygiene garantiert. Auch wenn gerade nicht alle Farben vorhanden sind - benutzen Sie einfach immer separate Putztücher für die verschiedenen Bereiche.

Nach dem gleichen System putzt übrigens auch BOOK A TIGER. Alle Haushaltshilfen aus unserer Kartei wissen genau, wie ein Frühjahrsputz richtig geht und sind gerne für Sie da - von Berlin, über München nach Hamburg.

Vor dem eigentlichen Putzen muss erstmal für Ordnung gesorgt werden. Wie Sie das am besten hinbekommen, verraten wir Ihnen im zweiten Teil!

Teil 2: Äußeres Ausmisten heißt inneres Aufräumen


Räumen Sie zuerst alle Räume gründlich auf, bevor Sie anfangen, alles sauber zu machen. Der Frühjahrsputz sollte nicht einfach ein „normaler“ Wohnungsputz sein, sondern in der Wohnung und im Alltag eine neue Ordnung schaffen. Rüsten Sie Ihren Haushalt für das neue Jahr und für den baldigen Sommer. Denn wie bereits ein österreichischer Philosoph weise feststellte: In einem aufgeräumten Zimmer ist auch die Seele aufgeräumt. Deshalb raus mit dem ganzen alten Kram, den Wintermänteln und Wollmützen! Frau-raeumt-auf


Beginnen Sie mit dem Oberflächlichen

Laufen Sie einmal Ihre Wohnung Raum für Raum ab und sortieren Sie alle verstreuten Gegenstände ins richtige Zimmer. Zum Beispiel das Wasserglas vom Couchtisch in die Küche oder die Schuhe aus dem Schlafzimmer in den Flur. In diesem ersten Schritt müssen Sie noch nicht alles an seinen tatsächlichen Platz räumen und einsortieren, sondern können auch erstmal Häufchen bilden. Jetzt ist alles zumindest schon mal im richtigen Raum. Lassen Sie sich nicht ablenken vom Kaffefleck auf der Couch oder dem alten Notizblock, der Ihnen beim Aufräumen in die Hände fällt. Darum kümmern wir uns später!

Was für ein Müll!

Als nächstes wird nicht nur sortiert, sondern auch weggeworfen. Und zwar all die kleinen und großen Dinge, die Sie „nur kurz abstellen“ und später entsorgen wollten, „ganz bestimmt noch benutzen“ und dann irgendwie doch nicht, fast aufgebraucht und doch eigentlich schon lange ersetzt haben. All diese Überbleibsel des Alltags kommen nun in die Tonne. Laufen Sie alles noch einmal Zimmer für Zimmer ab und nehmen Sie gleich eine große Mülltüte mit. So können Sie Müll oder Krimskrams, den Sie nicht mehr brauchen, gleich ohne Umschweife wegwerfen.


Weg mit Altem schafft Platz für Neues

Für einen gründlichen Frühjahrsputz reicht es noch nicht ganz aus, nur den Müll wegzuwerfen. Nutzen Sie die Gelegenheit, um auch Ihren persönlichen Kram mal neu zu sortieren und Sachen auszumisten – so schwer es Ihnen auch fallen mag. Damit Sie bei dieser Aufgabe nicht den Überblick verlieren, gehen Sie auch hier nach System vor. In diesem Fall: Zimmer für Zimmer. Dinge auszusortieren kann eventuell etwas mehr Zeit beanspruchen, ist aus langfristiger Sicht jedoch sehr sinnvoll. Denn weniger Kram bedeutet auch weniger Haushalt und damit mehr Ordnung und Zeit.

Sollte die Aufgabe Sie dennoch überwältigen, so portionieren Sie die Arbeit, indem Sie sich für jeden Raum genaue Ziele setzen. Sie wechseln erst zum nächsten Zimmer, wenn Sie alles erreicht haben. Wägen Sie stets ab, wie oft Sie etwas benutzen und wie wichtig Ihnen etwas ist. Seien Sie dabei ehrlich zu sich selbst und trennen Sie sich endlich von den Dingen, die seit Jahren in Regalen und Schubladen vor sich hin vegetieren.


putzhilfe wischt


Konsequent ausmisten: Zimmer für Zimmer

  • Wohnzimmer: Ein guter Raum zum Anfangen, denn hier empfängt man meistens seine Gäste. Oft liegen im Wohnzimmer Zeitungen und Magazine herum, die Sie irgendwann noch lesen wollten, aber irgendwie doch nie dazu kamen. Setzen Sie sich daher ein Limit an Exemplaren – der Rest kommt konsequent weg oder wird verschenkt.

  • Arbeitszimmer. Schaffen Sie auch an Ihrem Schreibtisch für Ordnung und somit für mehr Konzentration beim Arbeiten. Entledigen Sie sich der lästigen Zettelwirtschaft: alte Unterlagen, unbrauchbare Notizen, Hefter und abgelaufene Quittungen. Der Rest wird beschriftet in die Schubladen geordnet oder abgeheftet.

  • Schlafzimmer. Nach diesem Prinzip gehen Sie auch im unordentlichen Schlafzimmer vor. Den Kleiderschrank gehen Sie zum Schluss an, der braucht viel Zeit. Ziehen Sie wirklich alles an? Misten Sie endlich die verwaschenen T-Shirts, alten Pullover und zu eng gewordenen Hosen aus und verschenken Sie diese an Freunde oder die Kleiderkammer.


  • Badezimmer. Hier hilft nur radikales Aussortieren: Weg mit halbleeren Shampooflaschen und angebrochenen Hotelseifen! Prüfen Sie Ihre Kosmetikprodukte auf ihre Haltbarkeit und entsorgen Sie diese gegebenenfalls. So sollte man Wimperntusche, flüssigen Eyeliner und Selbstbräuner nach 6 Monaten verbraucht haben - Cremes, Deos und Zahnpasta nach einem Jahr. Puder, Shampoo und Duschgel hingegen sind fast unbegrenzt haltbar. Für eine möglichst lange Haltbarkeit empfiehlt es sich übrigens, immer alles ordentlich wieder zu verschließen! Was übrig bleibt, kommt in Kisten sortiert in den Schrank. Offen dürfen nur die täglich gebrauchten Gegenstände und Produkte im Bad liegen.

  • Küche. Werfen Sie alles weg, was nicht mehr essbar ist, bringen Sie endlich die Tüte mit den Pfandflaschen weg und lassen Sie nur das auf der Arbeitsfläche stehen, was Sie im Alltag auch wirklich brauchen. Unbenutzte Küchengeräte dürfen getrost erstmal in den Keller wandern. Also schnappen Sie sich noch eine leere Kiste, in die alles kommt, was Sie 2016 definitiv nicht mehr brauchen.


Tiger-Tipp: aber nicht alles in den Keller!

Mit Aussortieren ist nicht gemeint, alles Aussortierte einfach in den Keller zu bugsieren, sondern tatsächlich zu entsorgen oder an andere abzugeben. Ansonsten stehen Sie beim nächsten Frühjahrsputz wieder genau an demselben Punkt oder Sie verlieren gar den Überblick, da sich von Jahr zu Jahr immer mehr Kram anhäuft. Also lieber jetzt richtig ausmisten! Seien Sie dabei streng: Das, was Sie unbedingt behalten möchten, im Alltag aber nicht verwenden, kommt in beschriftete Kisten. Alles andere kommt weg.

Hierhin zum Beispiel:

Alles aufgeräumt? Super! Falls die Pfandflaschen und der Müll noch im Flur stehen, sollten Sie diese spätestens jetzt wegbringen - und sich als Belohnung vom Pfand erst einmal etwas Leckeres gönnen! Nun können Sie sich den Wischmopp schnappen und sich dem nächsten Teil des Frühjahrsputzes widmen: Von der Ordnung zur Sauberkeit.


Kartons

Teil 3: Von der Ordnung zur Sauberkeit


Nun geht’s ans Eingemachte! Nachdem Sie im ersten Schritt aufgeräumt, alle Sachen sortiert, verstaut, ausgemistet und anschließend den Müll entsorgt haben, geht es nun zum zweiten Schritt des Frühjahrsputzes: das Saubermachen. Wie bereits in Teil 1 unseres Guides erklärt, brauchen Sie zum Putzen keine Unmengen verschiedener Spezialreiniger. Diese einfachen Basics reichen stattdessen für die Reinigung aller Zimmer völlig aus: Spüli, Allzweckreiniger, Staubwedel, Mikrofasertücher und Handschuhe. Lediglich für Küche und Bad werden ein paar stärkere Reiniger benötigt: Scheuermilch, Essigessenz und WC-Reiniger. Da diese beiden Räume ohnehin einer besonders gründlichen Reinigung bedürfen, geben wir dazu später noch ein paar Extra-Tipps.


Guter Start: freie Ablagen, Wäsche machen, Fenster putzen

Damit alles an seinen Platz kommt und die Oberflächen zum Putzen frei sind, räumen Sie alles, was in Schränke oder Schubladen gehört, dorthin. Sammeln Sie alle Gegenstände, die nicht verstaut werden, an einem zentralen Ort im Zimmer. So sind alle Oberflächen zum Wischen frei und auch die gesammelten Gegenstände selbst können Sie gleich mal abstauben. Und da es sich diesmal um den Frühjahrsputz handelt, räumen Sie ebenfalls Ihre Regale und Schränke aus, um auch hier in die hintersten Ecken zu gelangen.


Frau-putzt-die-Fenster


Bringen Sie alles, was gewaschen werden muss, zur Schmutzwäsche. Davon gibt es immer mehr als genug, auch beim Frühjahrsputz. Beginnen Sie also damit, Ihre Wäsche nach hell und dunkel zu sortieren, und dann noch mal die Fein- von der Kochwäsche zu trennen. Bei über 60°C sollten Sie beispielsweise Bettwäsche, Hand-, Bade- und Küchentücher und Unterwäsche waschen. Für alles andere reichen für gewöhnlich 30 – 40°C. Auch Badezimmerteppiche, Sofa- und Kissengarnitur, die Überziehdecke und vergilbte Vorhänge können bei der Gelegenheit gleich mit gewaschen werden. Während Ihre Wäsche in der Waschmaschine steckt, rücken Sie derweil Ihren Fenstern zu Leibe. Sofern diese nicht völlig verdreckt sind, können Sie hier einfach ein kleines bisschen Spüli nutzen. Die Scheiben lufttrocknen zu lassen reicht überdies völlig aus.


Von oben nach unten putzen

Kam eigentlich noch nie jemand auf die Idee, eine Maschine zu bauen, die den Staub schon aus der Luft eliminiert? Nein? Schade. Dann heißt es wohl Staub wischen, wedeln, saugen - wie schon Generationen vor uns. Sie können sich das Ganze jedoch etwas einfacher machen, indem Sie stets von oben nach unten arbeiten. Dieses Schema verschafft nicht nur Übersicht und Struktur, sondern spart Ihnen zudem Arbeit: Staub, der nach unten fällt, kann so im nächsten Arbeitsschritt beseitigt werden. Der Boden kommt also immer zuletzt dran! Nach der Reinigung von Spiegeln mit etwas Spüli-Wasser und einem Mikrofasertuch sowie dem Entstauben von Bildern, sind die Oberflächen dran. Wischen Sie alle Stellflächen mit einem feuchten Mikrofasertuch ab. Außer staubige Flächen - diese sollten zuerst trocken gewischt werden. Dazu verwenden Sie einfach ein zweites Mikrofasertuch. Staub und Schmutz können dabei ruhig auf den Boden fallen, der wird später ja sowieso noch gereinigt.

TIGER-TIPP: Ab und zu sollten Sie das Putzwasser auswechseln. Das erkennen Sie an der Farbe des Wassers oder daran, dass es nicht mehr schäumt. Achten Sie darauf, nicht zu viel Reinigungsmittel zu verwenden, denn das kann unschöne Rückstände hinterlassen. Als Faustregel gilt: eine Kappe des Reinigers auf einen Liter Wasser.


Wohnung-putzen-und-aufraeumen

Alle gesammelten Gegenstände können, nachdem Sie abgestaubt oder poliert wurden, nun wieder an ihren Platz geräumt werden. Bevor Sie mit dem untersten Teil der Zimmer - den Böden - starten, sind nun frische Bettwäsche und Co. dran. Handtücher und kleine Teppiche müssen hingegen noch warten, bis das Bad und alle Böden blitzeblank sind.


Der Boden zum Schluss

Wenn alle Zimmer geputzt und frisch bezogen sind, kommen die Böden dran. Diese werden zunächst mithilfe des Staubsaugers von Krümeln, Dreck und Staub befreit. Bevor Sie das Gerät allerdings wieder in die Ecke stellen, können Sie gleich auch mal alle Polster mit passendem Aufsatz absaugen. Zimmer mit glattem Bodenbelag werden nach dem Staubsagen noch feucht gewischt. Dazu benötigen Sie einen Eimer mit warmem Wasser, etwas neutralen Bodenreiniger (auch ein Allzweckreiniger eignet sich) und einen Wischer. Die Böden sollten nie nass, sondern lediglich feucht gewischt werden – Echtholzböden am besten sogar nur nebelfeucht wischen, also so trocken wie möglich.


Beim Wischen gilt: von hinten bis nach vorne. Das heißt, Sie starten mit dem Wischer in der hintersten Ecke und arbeiten sich bis zur Tür vor. An der Tür angekommen, lassen Sie das Schmutzhäufchen erstmal auf der Schwelle liegen. Stattdessen geht es mit dem nächsten Zimmer weiter. Sind alle Zimmer gewischt und die Fußböden trocken, kehrt oder saugt man die Schmutzhäufchen zusammen. Zum strahlenden Finale nur noch die Haustür und den Flur reinigen, saugen und wischen.

TIGER TIPP: Saugen und wischen Sie imaginäre Achten, so kann der Schmutz am besten auf- und mitgenommen werden.

Mit diesem Wissen können Sie sich einer gut organisierten und gründlichen Wohnungsreinigung sicher sein. Es gibt jedoch zwei Räume, die bei Ihrem Frühjahrsputz besonders viel Zeit und Gründlichkeit einnehmen: die Küche und das Badezimmer. Dreckiges Geschirr, Essensreste im Kühlschrank und ein überquellender Mülleimer im Bad sorgen nicht nur schnell für Chaos, sondern auch für unhygienische Verhältnisse. Deswegen gibt es nun ein paar Extra-Tipps von uns, wie Sie Ihre Küche und Ihr Badezimmer am effektivsten reinigen.

Teil 4: Unser Rat bei Küche und Bad


Eine besonders gründliche Reinigung ist bei Küche und Bad notwendig, denn hier verstecken sich viele Bakterien. Durch den ständigen Einsatz von Wasser entstehen viele Kalkablagerungen, auf dem Kühlschrank ist Schlagsahne verschmiert und im Bad tummeln sich überall Haare. Die Küche und das Badezimmer sollten daher als eigenständiges Putzprojekt erst nach den anderen Räumen folgen, da man immer wieder an die Spüle muss oder Wasser holt. Daher hier noch ein paar Extra-Tipps:

Küche

  • Rohe Eier, Fleisch, verderbliche Lebensmittel – der Bakterienbefall in der Küche ist nicht zu unterschätzen. Hinzu kommen Fett und Hitze von Herd und Ofen. Angebranntes ist da natürlich vorprogrammiert und entsprechend hartnäckig. Also Ärmel hochkrempeln, Kühlschrank ausräumen und abtauen (eine Schüssel heißes Wasser hilft) und im Backofeninneren eine Paste aus Backpulver und Wasser einwirken lassen.


Geschirrspuelmaschine-ausraeumen


  • Bevor Sie nun mit der Reinigung der Regale, Oberflächen, Arbeitsplatten und des Bodens beginnen, können Sie die Abtau- und Einwirkzeit nutzen und schon einmal Ihre Spülmaschine anschmeißen. Der Dunstabzugshaubenfilter sowie die Einzelteile aus dem Kühlschrank, wie Glasplatten oder Plastikteile können dort praktischwerweise gleich mit gereinigt werden. TIGER-TIPP: Bei stark Angebranntem in Pfannen und Töpfen einfach zwei Esslöffel Zitronensäure und etwas Wasser aufkochen und kurz einwirken lassen.

  • Dann geht es weiter: Reinigen Sie die Schränke von innen, dann alle Wandfliesen und Arbeitsflächen. Wichtig ist, das richtige Putzmittel zu verwenden: Ist eine Oberfläche nur leicht verschmutzt, reicht ein Allzweckreiniger. Bei stärkeren Fettverschmutzungen eignet sich eine Scheuermilch, bei hartnäckigen Kalkflecken ein Essig- bzw. Zitronensäurereiniger.


TIGER-TIPP: Der Zitronensäurereiniger eignet sich nicht für säureempfindliche Oberflächen wie Marmor! Dieser enthält nämlich einen hohen Anteil an Kalk, der von säurehaltigen Reinigern wie Zitronensäure- oder Essigessenz gelöst wird. Die beschädigte Oberfläche wird rau und zieht damit Schmutz erst recht an. Greifen Sie hier besser zu einem speziellen Steinpflegemittel für Marmor aus dem Baumarkt.

Und hier bitte erst mit der Scheuermilch, dann mit einer Lauge aus Wasser und Spülmittel reinigen:

  • Edelstahlarmaturen
  • Herd
  • Schrank- und Türgriffe
  • Herdschalter
  • Der abgetaute Kühlschrank wird nun mit einer Lösung aus Wasser und Zitronensäure oder Essig ausgewischt - das killt die Bakterien! Anschließend wird der Backofen von dem gelöstem Schmutz befreit. Und wie immer ist zu guter Letzt noch der Boden dran.


Badezimmer

  • Kennen Sie das nicht auch? Sie stehen im Bad und alles ist ein wahres Durcheinander. Kalkablagerungen, Zahnpastaflecken, Haare überall und alte Handtücher auf dem Boden. Wo soll man da nur anfangen? Erstmal alle Ablagen freiräumen sowie leere oder abgelaufene Pflegeprodukte entsorgen, sofern Sie dies noch nicht bereits getan haben.

  • Wie bereits im ersten Teil unseres Frühjahrsputz-Guides erklärt, ist es bei einer systematischen Reinigung sinnvoll, das 4-Farb-System anzuwenden. So benutzen Sie für die Kloreinigung beispielsweise rote Schwämme und Putztücher - am besten Mikrofasertücher - und für den Rest des Badezimmers gelbe. Dieses Vorgehen dient Ihnen nicht nur zur Übersicht, sondern vor allem zur Hygiene. Denn durch die separaten Putztücher vermeiden Sie, Schmutz und Bakterien von einem Zimmer ins andere zu übertragen – vor allem in puncto Bad sehr wichtig! Bevor es nun ans Eingemachte geht, ziehen Sie noch Handschuhe über, um Ihre Hände zu schützen.

  • Zuerst zur Toilette. Die Einwirkzeit ist hier nämlich am längsten. Gründlich von innen und außen putzen: Oberseite Deckel, Unterseite Deckel, Spülkasten, Kloschüssel von außen, Klobrille von unten und oben sowie die Kloschüssel von innen mithilfe des WC-Reinigers. Die Klobürste können Sie einfach gleich drin lassen, damit auch diese von Bakterien befreit wird. Jetzt einfach alles zusammen einwirken lassen und mit dem Badputz fortfahren.


Toilette-putzen

  • Da unsere Devise wieder “von oben nach unten” lautet, ist nun der Spiegel mithilfe von etwas Spüli und Wasser dran. Dann den Allzweckreiniger in Waschbecken, Badewanne, Dusche und auf den Wandfliesen einwirken lassen - später alles gut mit kaltem Wasser abspülen. Um die Armaturen nicht zu beschädigen, sprüht man den Reiniger auf ein Mikrofasertuch und verteilt damit die Flüssigkeit. Wenn es stärkere Verkalkungen gibt, können Sie dafür auch die Scheuermilch oder die Essigessenz nehmen. Gegen Wasserflecken hilft übrigens ein trockenes Tuch zum Nachpolieren.

  • Jetzt nur noch die Sachen ordentlich wieder hinstellen, den Boden staubsaugen und von hinten bis zur Tür mit dem Allzweckreiniger feucht wischen.


Mission erfüllt: ein aufgeräumtes und glänzendes Zuhause

Sind nun alle Zimmer aufgeräumt und geputzt? Haben Sie den Flur gewischt, den Müll und die Pfandflaschen herausgebracht? Herzlichen Glückwunsch! Das nagende Gefühl, unbedingt mal wieder aufräumen zu müssen? Weg! Wer erfolgreich ausgemistet hat, wird feststellen: Es gibt nun mehr Platz und mehr Zeit, denn Sie sparen sich die ständige Sucherei nach Sachen und auch der Haushalt wird weniger. Entrümpelte Zimmer bleiben nämlich deutlich sauberer. Belohnen Sie sich mit einem Entspannungsbad in der neu geputzten Badewanne oder mit einem Tee im strahlend sauberen Wohnzimmer. Das haben Sie sich auf jeden Fall verdient.

Jetzt gilt es, die neu gewonnene Ordnung und Sauberkeit zu halten. Dabei helfen Ihnen unsere BOOK A TIGER Putzprofis gerne! Und Sie können in der Zeit die ersten Sonnenstrahlen genießen... :-)


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